bei chronischen Schmerzen
Schmerz und seelische Störungen scheinen wenig miteinander zu tun zu haben. Doch das ist ein Irrtum. Vor allem chronischer Schmerz führt zu Angst, depressiven Verstimmungen und psychosomatischen Reaktionen. Und umgekehrt spielen besonders bei Depressionen, Angst- und psychosomatischen Störungen Schmerzen eine große Rolle - wenngleich oft durch andere Symptome in den Hintergrund gedrängt. Doch das ändert sich offenbar. Der sogenannte "Gestaltwandel seelischer Störungen", d. h. die ständig wechselnden Symptom-Schwerpunkte scheinen für unsere Zeit und Gesellschaft den Schmerz zu favorisieren. Schmerzen nehmen auch als Teil-Symptome seelischer Krankheiten zu, bei denen sie früher keine Rolle zu spielen schienen. Der Schmerz ist eines der wichtigsten Themen im Alltag geworden (Copyright Dr. Volker Faust).
Typische, mit der Hypnosepsychotherapie behandelbare bzw. gut unterstützbare Schmerzerkrankungen sind die Fibromyalgie, chronische Unterleibsschmerzen, Rückenschmerzen.
Was sich hinter dem Schmerz verbirgt, ist oft den Patientinnen und Patienten oft unklar. Depressionen, Angstzustände und andere merkwürdige, medizinische nicht verstehbare körperliche Symptome maskieren den Schmerz. Wenn trotz gründlicher medizinischer Abklärung noch Fragen offen bleiben sagen einem oft Intuition und Gefühl, dass ein tiefergehendes Gespräch möglicherweise helfen können. Hypnose kann so einen Prozess unterstützen durch die wohltuende Tiefenentspannung, in der oft auch eine Linderung der Schmerzen erlebt wird, durch Selbsthypnose, durch die schonende Bearbeitung tiefer liegender Ursachen
- durch die wohltuende Tiefenentspannung, in der oft auch eine Linderung der Schmerzen erlebt wird,
- durch das Erlernen von Selbsthypnose,
- durch die schonende Bearbeitung tiefer liegender Ursachen.